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| 7. Haltestelle Woodstock 2001 in Zary |
Wir laufen den ganzen Tag durch das Stiftungsbüro und erinnern uns an jeden Moment, den wir an der Haltestelle Woodstock verbracht haben. Wir sind tierisch müde, aber sehr glücklich über den Festivalablauf und über die vielen Leute, die gekommen sind und unsere Philosophie begriffen haben. Wir haben uns sicher gefühlt. Wir fühlten, dass dieses Stück Erde zu uns gehört. Alles hat optimal funktioniert. Es sind Leute gekommen, die sich amüsieren und Regeln respektieren können. Der Ordnugsdienst hat großartig funktioniert. Vor allem die "Peace Patrol". Wir haben ein ausgezeichnetes Verbindungssystem entwickelt, das uns erlaubte, jedem schnelle Hilfe zu leisten. Nicht umsonst haben wir die Leute geschult. |
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| Wie immer haben uns Leute nicht enttäuscht und sind mit eigenen Flaggen gekommen. Das Wetter war heiss genau wie vor 2 Jahren, also gab es keine Schlammbäder. Zum ersten Mal hat es super mit dem Mülltrennung geklappt, was der "Peace Patrol" beim Aufräumen sehr hilfreich war. Die Bierstadt war die einzigste Stelle in ¯ary, wo wirklich das Antialkoholgesetz beachtet wurde. Es gab sehr viele Toiletten (350 Stück) und alle haben bis Ende des Festivals durchgehalten. Nur ein Wasserhahn wurde beschädigt. Die Duschen haben ordentlich funktioniert. Die Leute haben sich an unsere Regeln gehalten. |
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Das Programm auf der kleinen Bühne war dieses Jahr am besten. Es gab sogar Opernlieder! Es gab ein Indianerdorf, Stroh- und ein Bongodorf und das Krishnadorf, die trotz ständiger Konzert-Auftritte, 80.000 Portionen vegetarisches Essen ausgegeben haben. An der Kletterwand haben sich 1800 Leute ausprobiert. Ein paar hundert Besucher haben Bungee ausprobiert. Dank den Leuten die gekommen sind, haben wir über 40.000 Zloty gesammelt, um u.a. der Feuerwehr aus der Gemeinde Klimontow helfen zu können. Die Feuerwehrmänner haben die Sirene laut eingeschaltet und das Orchester hat "Gloria Gloria Halleluja" gespielt! Und die Leute haben mit grosser Freude sich amüsiert!! |
| Ich möchte mich bei allen, die gekommen sind, vor allem bei den Künstlern, die aufgetreten sind, herzlich bedanken. Massenmedien haben wie noch nie zuvor sehr positiv über uns berichtet, sowohl über die Organisation, als auch über die künstlerischen Aspekte. Wie immer hat es an Musikmedien gefehlt, also werden wieder keine ordentlichen Berichte vom Festival im TV gezeigt. Wir haben alles mit Kamera aufgenommen, was im September im "Krêcio³a"-Programm zu sehen sein wird. |
Wir haben etwas wirklich großes gemacht. Kleine Fehler gibt es immer, wir sind jedoch sehr stolz auf uns, dass wir in einem Land, wo viel unmöglich zu sein scheint, so ein Festival geschaffen haben.
Seid gedrückt! Sie ma!
Jurek & die ganze Stiftung!
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