www.oxfam.de - 02. August 2005
Aktion gegen Waffenhandel auf Europas größtem Musikfestival
Oxfam und Amnesty International werben bei "Haltestelle Woodstock" in Kostrzyn für Kampagne "Waffen unter Kontrolle!"
Amnesty International Polen und Oxfam Deutschland sind erstmals gemeinsam bei der "Haltestelle Woodstock" mit Aktionen gegen unkontrollierten Waffenhandel vertreten. Europas größtes Gratis-Musikfestival findet am 5. und 6. August in der Nähe der polnischen Grenzstadt Kostrzyn statt. Unter den hunderttausenden erwarteten Konzertbesuchern - viele aus Berlin und Brandenburg - wollen die Organisationen Fotos für die Online-Petition "Eine Million Gesichter" zur Unterstützung ihrer Kampagne "Waffen unter Kontrolle!" sammeln.
Ziel der Kampagne ist ein weltweit gültiges, rechtlich verbindliches Abkommen zur Kontrolle des internationalen Waffenhandels (Arms Trade Treaty - ATT). Kernstück der Kampagne ist die Internet-Petition "Eine Million Gesichter". Bereits rund 300.000 Menschen aus der ganzen Welt zeigen in dieser Online-Galerie ihr Gesicht gegen Waffenmissbrauch, darunter auch viele bekannte Musiker und Schauspieler - zum Beispiel die deutschen "TV-Kommissare" Senta Berger, Ulrike Folkerts, Michaela May, Axel Prahl, Jochen Senf und Wolfgang Stumph.
Im nächsten Jahr wollen amnesty international, Oxfam und andere Nichtregierungsorganisationen den Vereinten Nationen in New York anlässlich der Überprüfungskonferenz zum UN-Kleinwaffenaktionsprogramm eine Million digitaler Portraitfotos übergeben. Damit soll der Forderung nach einem ATT Nachdruck verliehen werden.
Die Aktion von amnesty international Polen und Oxfam Deutschland passt zum diesjährigen Festival-Motto: "Stopp Gewalt - Stopp Drogen - für Liebe und Frieden". Vergangenes Jahr feierten an der Oder mehr als 300.000 Besucher aus ganz Europa ein friedliches Fest. Die Absage an Gewalt und Drogen hat bei der "Haltestelle Woodstock" in Kostrzyn Tradition - das Festival gilt als ausgesprochen sicher. Tradition hat auch die Mitwirkung gemeinnütziger Organisationen.
Informationen zu Oxfam Deutschland und zur Aktion "Eine Million Gesichter" bei Oxfam Deutschland e. V.,
Greifswalder Str. 33 a, 10405 Berlin,
Jörn Kalinski oder Robert Lindner,
Tel. 030 42850621
E-Mail: jkalinski@oxfam.de oder rlindner@oxfam.de.
Internet: www.oxfam.de/WaffenUnterKontrolle |