www.dpolgost.de - 08. August 2005
DPolG betreut Einsatzkräfte bei "Przystanek Woodstock"
Von Heiko Teggatz
Umsonst und draußen: "Haltestelle Woodstock", eines der größten europäischen Musikfeste unter freiem Himmel, ist am Freitag, 5. August, im polnischen Kostrzyn (Küstrin) eröffnet worden. Hunderttausende junge Menschen reisten zu dem Festival, welches auf polnisch "Przystanek Woodstock" heißt, in die polnische Grenzstadt. Bis zum Samstag sorgten mehr als 30 Bands, darunter die Toten Hosen, Knorkator und die Beatsteaks für Stimmung. Der Name der Veranstaltung soll an das legendäre Woodstock-Festival von 1969 in den USA erinnern. Rund 400.000 Teilnehmer besuchten die Veranstaltung in Kostrzyn, darunter ca. 15.000 deutsche Fans, die größtenteils per Bahn von Berlin aus über die Grenze nach Polen fuhren. Der Eintritt zum Festival mit dem Titel "Stopp der Gewalt! Stopp den Drogen! - Liebe, Freundschaft und Musik" war frei. Das Festival wird von der polnischen Stiftung WOSP veranstaltet, die Geld für Kinderkrankenhäuser sammelt.
Die teilweise extrem hohe Anzahl von Reisenden per Eisenbahn und an den Grenzübergangsstellen nach Polen, wurde durch die an der Grenze eingesetzten Bundespolizistinnen und -polizisten mit hoher Professionalität bewältigt. Durch den zusätzlichen Personaleinsatz von drei Einsatzzügen aus Angermünde, Frankfurt (Oder) und Blumberg konnte die Sicherheit der Reisenden gewährleistet und ein größerer Stau an den Grenzübergangsstellen vermieden werden. Auch auf polnischer Seite sorgten polnische und deutsche Sicherheitskräfte gemeinsam für einen reibungslosen Ablauf dieser Großveranstaltung. Die Kollegen Sönke Nieting und Heiko Teggatz befanden sich die gesamte Zeit mit dem Info Mobil der Deutschen Polizeigewerkschaft ( DPolG ) als Ansprechpartner bei den Einsatzkräften vor Ort um evtl. auftauchende Probleme schnell und unkompliziert lösen zu können. Mit Erfrischungsgetränken und reichlich Obst konnten die Kolleginnen und Kollegen bei guter Laune gehalten werden. 
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